Tragen Sie Abbeizer deckend und dick auf, lassen Sie ihm die vom Hersteller empfohlene Zeit, und arbeiten Sie dann mit Schaber und Bürste in Faserrichtung. Wiederholen Sie bei hartnäckigen Bereichen, statt stärker zu drücken. Anschließend neutralisieren Sie die Oberfläche gründlich, damit spätere Beschichtungen nicht reagieren. Achten Sie auf temperaturangepasste Verarbeitung, sichere Entsorgung der abgetragenen Masse und saubere Handschuhe. Vorsicht und Konsequenz liefern eine gleichmäßig gelöste Fläche, die das Holz nicht aufquellen lässt.
Heißluft kann spröde Schichten anheben, doch zu hohe Hitze verzieht Furnier oder verursacht Brandspuren. Nutzen Sie abgestufte Temperaturen, bewegen Sie das Gerät ständig und testen Sie an verdeckten Stellen. Schaber und Ziehklingen kontrollieren Materialabtrag besser als grobe Spachtel. Mechanik verlangt Geduld, scharfe Klingen und häufiges Reinigen der Werkzeugkanten. Wer langsam arbeitet, erhält Profile, Kanten und Zierfräsungen, ohne sie zu verrunden. Das Ergebnis ist eine definierte Basis, die späteres Schleifen spürbar erleichtert.
Greifen Sie auf modernere, weniger lösemittelhaltige Abbeizer zurück, wenn das Material und die Beschichtung es ermöglichen. Sammeln Sie abgetragene Masse, Pinsel und Tücher getrennt und entsorgen Sie sie entsprechend regionaler Vorgaben. Minimieren Sie Emissionen, vermeiden Sie Abflussverunreinigungen und nutzen Sie wiederverwendbare Abdeckungen. Das schützt Gesundheit, Werkstatt und Umwelt gleichermaßen. Eine bewusste Entsorgungsstrategie beendet den Prozess so sauber, wie er begonnen hat, und schafft ein gutes Gefühl für die nächsten Arbeitsschritte.





